Triggerpunktbehandlung

Triggerpunktbehandlung

Triggerpunkte nennt man die schmerzhafte Verquellung innerhalb der Muskulatur. Allerdings gibt es noch einen Unterschied zwischen den Triggerpunkten. Es gibt passive und aktive Triggerpunkte. Unter passiven Triggerpunkten versteht man, dass Schmerzen nur entstehen, wenn Druck auf diesen Punkt ausgeübt wird. Ein aktiver Triggerpunkt ist für den Leidenden definitiv schlimmer. Denn von einem aktiven Triggerpunkt gehen durchgängig Schmerzen aus. Auch, wenn der Muskel nicht beansprucht oder belastet wird. Typisch für einen Triggerpunkt ist, dass der Schmerz nicht immer dort liegt, wo der Patient das Problem vermutet.

Allerdings gibt es eine gewisse Verbindung zwischen den verschiedenen Triggerpunkten, sodass man Rückschlüsse auf die Lokalisation der Störung ziehen kann. So finde ich Ihr Problem und nutze die Triggerpunkte, um dieses Problem wieder zu beheben.

Was machen Triggerpunkte?

Triggerpunkte sind in aller Munde. Allerdings wissen die Wenigsten, was ein Triggerpunkt überhaupt ist. Dies ist auch verständlich, wenn man einmal die Komplexität dieser Punkte sieht:

  • Eine Muskelverspannung ist der Ursprung für diesen Schmerz. Dadurch entstehen Bewegungsstörungen. Es können aber auch emotionale Faktoren Grund für die Entstehung eines Triggerpunktes sein.
  • An der Verspannungsstelle erfolgt eine Schlackstoffanreicherung unter Sauerstoffmangel mit lokaler Schwellung.
  • Dadurch meldet der Körper eine Entzündung, wodurch das Rückenmark eine negative Nervenschaltung auslöst.
  • Die entzündeten Zellen verhärten und verkürzen sich in der Muskulatur.
  • Verkürzte Muskeln sorgen für eine Disbalanz im Körper, sodass eine Fehlstellung des Körpers eingenommen wird. Folglich kommt es zu einer Bewegungseinschränkung.
  • Dadurch kommt es zu einer inneren Anspannung, da man immer unter Schmerzen leidet und das zentrale Nervensystem ein Negativsignal aussendet.
  • Nun ist der Körper noch anfälliger für weitere Erkrankungen oder Verletzungen.

Wie behandle ich Triggerpunkte?

Vorab muss gesagt werden, dass es unzählige Methoden zur Behandlung von Triggerpunkten gibt. Ich habe mich auf die effektivsten Methoden beschränkt, um Ihnen die beste Behandlung gewährleisten zu können.

Entspannung der Myofaszien

Bei dieser Behandlungsmethode versucht der Patient mit dem betroffenen Muskel einen Widerstand zu überwinden. Anschließend wird der Muskel weiter gedehnt. Diese Vorgehensweise wird mehrmals durchgeführt, bis der Muskel wieder vollkommen bewegungsfähig ist.

Manuelle Inhibition/Ischämische Kompression

Mit der Hand oder dem Finger wird ein Druck auf den bestehenden Triggerpunkt ausgelöst, dabei wird das Gewebe mechanisch gedehnt. Dadurch kommt es zu einer lokalen Durchblutungsvermehrung in dem schlecht durchblutetem Gewebe. Anschließend folgen verschiedene Dehnungstechniken (Friktionsmassage).